Wie sich Bogotás Skyline in den kommenden Jahren verändern wird

Dieses Mal haben wir Jonathan Castro eingeladen, einen kolumbianisch-amerikanischen Immobilienmakler, der seit einigen Jahren in Bogotá lebt. Jonathan hat uns seine Ansicht über den Immobilienmarkt, Bogotás Skyline, und Trends dessen in Bogotá dargestellt.

Jon Castro International Real Estate Bogotá Colombia InvestmentHalloCasa: „Guten Abend Herr Castro. Vielen Dank für Ihre Zeit und dafür, dass Sie sich zu einem Gespräch mit HalloCasa bereit erklärt haben, um über den kolumbianischen Immobilienmarkt mit uns zu sprechen. Bevor wir in das Thema einsteigen, würden wir uns freuen, wenn Sie sich kurz vorstellen könnten.”

Jonathan Castro: „Vielen Dank für die Einladung. Gerne gebe ich potentiellen Investoren einen Überblick über den Immobilienmarkt in Bogotá.

Zu mir: ich bin in Florida in den Vereinigten Staaten geboren und habe am Miami Dade College Psychologie studiert. Insgesamt habe ich in Miami etwa 15 Jahre gelebt. In den letzten Jahren war ich professionell in den Bereichen Marketing, exklusivem Einzelhandel und Immobilienanlagen sehr aktiv und konnte viele Erfahrungen in diesen Bereichen gewinnen.

Die Tatsache, dass ich in Miami lebte, als der Immobilienboom stattfand und die Blase platzte, gab mir einen wertvollen Einblick aus erster Hand. Dies war eine der eindrucksvollsten Situationen meines Lebens, die ich nie vergessen werde, zumal Florida sehr stark vom Preisverfall betroffen war.”

HalloCasa: „Interessant, lassen Sie uns direkt bei diesem Thema bleiben. Wie war es, als die Blase platzte?”

Jonathan Castro: „Oh, das war schrecklich, vor allem in Florida! Die meisten Bürger, die der Mittelklasse und der unteren Mittelschicht angehörten, gingen buchstäblich insolvent.
Und wenn sie es nicht taten, verloren Sie ihre Bonität. Persönlich erlebte ich es aus erster Hand. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich bei meinen Eltern in einem Haus mit Blick auf die Bucht und direktem Zugang zum Meer.

Der Wert unserer Immobilie, etwa eine halbe Millionen Dollar, stürzte radikal ab. Innerhalb weniger Tage sank der Marktpreis auf $200.000 Dollar, der Preis, zu dem wir das Haus drei Jahre zuvor gekauft hatten.

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Dabei hatten wir dieses Grundstück ein paar Tage vor dem Platzen der Blase beinahe verkauft, es jedoch unterlassen und wurden so in den Strudel hineingesogen. Das ist definitiv eine Lektion, die ich gelernt habe!”

HalloCasa: „Und dann? Sie haben Miami verlassen und sind nach Kolumbien gezogen. Wie kam es dazu?” (Eine weitere Sicht über das Leben in Bogotá)

Jonathan Castro: „Das ist eine gute Frage. Meine Eltern sind ursprünglich Kolumbianer und hatten beschlossen, wieder nach Kolumbien zurückzukehren. Währenddessen hatte es mich für mehrere Monate nach Europa verschlagen, wo ich meinen persönlichen Horizont erweitern wollte.Weniger als ein Jahr danach zog ich auch nach Bogotá, um wieder in der Nähe meiner Familie zu sein. Abgesehen davon sah ich auch viele berufliche Chancen in Kolumbien. Also entschied ich mich, meine eigene Immobilienagentur in Bogotá zu gründen.

Die Möglichkeit, mein kombiniertes Wissen und meine internationale Erfahrung in einem innovativen und schnell wachsenden Markt anzuwenden, weckte mein Interesse. In der Tat wurden meine Erwartungen schnell nach dem Umzug erfüllt. Ein Element, das mir viele Türen öffnete, war zum Beispiel meine Mehrsprachigkeit verbunden mit meiner kolumbianischen Abstammung.”

HalloCasa: „Das heißt, Sie kennen sowohl den US-amerikanischen als auch den kolumbianischen Immobilienmarkt. Worin unterscheiden sich beide Märkte und beide Städte besonders?”

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Jonathan Castro: „Der größte Unterschied ist, dass der kolumbianische Immobilienmarkt noch am Anfang steht. Der Markt ist gerade im Prozess institutionalisiert und organisiert zu werden. Bis vor kurzem existierten keine gesetzlichen Akkreditierungen.

Nun arbeiten derzeit Stadtrat und die “Lonja”, eine vom Staat geregelte Ausbildungsinstitution für den Immobiliensektor, daran, die Anwendung des MLS-Systems in Kolumbien zu etablieren, so dass der nordamerikanische und der südamerikanische Immobilienmarkt miteinander verbunden werden. Dies wird den Prozess, ein Haus im Ausland zu kaufen, merklich vereinfachen.

Was Ähnlichkeiten angeht, denke ich, dass Investoren beider Städte, Miami und Bogotá, die gleichen Eigenschaften teilen. Auch wenn dies auf den ersten Blick nicht selbstverständlich erscheint, sind die Interessen der Investoren ziemlich gleich. Beide sind an attraktiven und schnell wachsenden Märkten mit hohen Ertragswerten interessiert und suchen daher nach Investitionen in aufstrebenden Metropolen.”

HalloCasa: „Gut, was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Gründe, warum Anleger Immobilien in Kolumbien kaufen sollten?” (Lesen Sie auch unser Interview über Landwirtschaf in Kolumbien und Cali hier)

Jonathan Castro: „Meiner Meinung nach ist es ein sehr guter Zeitpunkt, um in Kolumbien zu investieren. Es gibt zwei Gründe dafür. Der erste Grund bezieht sich auf die Immobilienpreise, die landesweit stetig steigen, wobei es noch viele ungenutzte Möglichkeiten gibt.

Zweitens sind kolumbianische Immobilien im Vergleich zu anderen Ländern in Lateinamerika immer noch sehr erschwinglich, was sich jedoch in naher Zukunft zum Gegenteil wandeln kann.

Davon abgesehen sollte man beachten, dass ein Großteil Kolumbiens sauberes Trinkwassers und fruchtbare Böden hat, sowie eine beeindruckende Flora und Fauna – ein wahrer Schatz, den wir schützen und auf innovative Weise erhalten müssen.”

HalloCasa: „Welche formalen Hindernisse dürften ausländischen Anlegern Probleme bereiten?”

Jonathan Castro: „Das größte formale Hindernis, das ich sehe, ist die Sprachbarriere. Investoren, die kein Spanisch sprechen, haben in der Regel Schwierigkeiten, den Kaufprozess richtig zu verstehen. Dies bereitet ihnen Bedenken, zu investieren. Abgesehen davon ist es eine relative Anstrengung,

Geld vom Ausland nach Kolumbien zu überweisen, da Bankanforderungen höher als in anderen lateinamerikanischen Ländern, wie beispielsweise Panama, sind. Dies basiert vor allem auf Kolumbiens Drogengeschichte und der Tatsache, dass Kolumbien streng gegen Geldwäsche vorgeht.

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Aber mit der richtigen Hilfe und sobald eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Anleger und dem Makler hergestellt ist, ist der Prozess leichter, als er zu Beginn erscheinen mag. Ein weiteres Hindernis ist der Mangel an Transparenz. Internationale Investoren haben grundsätzlich keinen Zugang zum kolumbianischen Immobilienmarkt und wissen nicht, welcher Makler vertrauenswürdig und professionell ist. Daher empfehle ich immer nur mit Menschen zu arbeiten, die einem persönlich empfohlen wurden.”

HalloCasa: „Reden wir über Bogotá. Wo sehen Sie insbesondere Entwicklungsbedarf für die Hauptstadt?”

Jonathan Castro: „Bogotá hat vor allem im öffentlichen Nahverkehr und bei Straßen großen Entwicklungsbedarf, da die Einwohnerzahl stetig steigt und viele Kolumbianer aus ländlichen Regionen in die Hauptstadt kommen, weil das Arbeitsangebot größer ist. Um ein Beispiel zu nennen: Bogotá hat ein Bus-Netzwerk mit dem Namen “Transmilenio”.

Es basiert auf exklusiven Fahrspuren für Busse. Die Idee des Systems ist gut, aber es ist nicht genug, um den Transport in einer Stadt von 9 Millionen Einwohnern zu erleichtern.

Mehrere Busse und Routen sind erforderlich. Das ist auch ein Grund, warum die Stadt plant, eine U-Bahn zu bauen, was in Verbindung mit einer Erweiterung des Transmilenio-Netzwerkes auch dringend nötig ist. Abgesehen davon müssen Straßen verbessert werden und es müssen Baumethoden mit hohen Qualitätsstandards angewandt werden, so dass Folgemaßnahmen nicht durchgeführt werden müssen.”

HalloCasa: „Wie sehen Sie Bogotás Entwicklung in den kommenden Jahren?”

Jonathan Castro: „Ich denke, dass sich Bogotá sehr schnell wandelt und weiter wächst.

Man kann die Anfänge davon bereits sehen. Bogotá wird in ein paar Jahren wie Santiago de Chile aussehen. Das ist sehr aufregend, da viele geplante Projekte noch nicht durchgeführt sind. Außerdem haben die Außenbezirke der Hauptstadt sehr großes Potential. Sie sind noch unberührt und sehr erschwinglich. Nur um Ihnen ein paar Beispiele von Projekten zu nennen, die gerade weltweit Schlagzeilen machen:

    1. Eines der neuen Mega-Projekte heißt “Torres Atrio” in der Calle 26 mit Carrera Boyacá (in Flughafennähe). Dessen Bau begann im Januar 2015 und es wird eines der ersten Hochhäuser in Bogotá mit mehr als 70 Stockwerken und einer Höhe von 270 Metern sein. Es wurde vom Pritzker-Preisträger 2007, Sir Richard Rogers, konzipiert, der die Firma “Chaid Neme Cia” leitet. Der Leiter des Projektes ist Simon Smithson, der auch in anderen Projekten in Berlin, New York und Paris teilgenommen hat. Das Projekt umfasst ein Hotel, Büros und Wohnapartements und wird aus zwei Türmen mit mehr als 70 Stockwerken und 250.000 Quadratmetern bestehen, die bis Ende 2016 abgeschlossen sein sollten (Quelle).
    2. Ein weiteres Megaprojekt, das auch zum neuen Zentrum von Bogotá beitragen wird, heißt “Entre Calles”. Es wird behauptet, dass es mit 95 Stockwerken und 457 Metern das höchste Gebäude in Lateinamerika und höher als das Empire State Building in New York sein wird. Dieses Gebäude wird auf der Carrera 7 mit Calle 19 errichtet. Die Planungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen (Quelle).
    3. Schließlich gibt es den ersten tatsächlichen Wolkenkratzer in Bogotá, dessen Bauarbeiten bereits zur Hälfte abgeschlossen sind, das “BD Bacata”. Es setzt definitiv einige Standards, die erst einmal von weiteren Wolkenkratzern übertrumpft werden müssen. Dieser Turm wird aus 67 Stockwerken und 240 Höhenmetern bestehen.Es wird Büros, ein Luxushotel, Wohnungen und einen Gewerbeteil in den unteren Stockwerken geben. Interessant an diesem Projekt ist vor allem, dass es aus umweltfreundlichen Materialien besteht. Außerdem wurde die Ausrichtung der Fenster so entworfen, dass die natürliche Beleuchtung maximiert wird und die Energienutzung um 30% reduziert. Natürliche Lüftungsentwürfe wurden implementiert, um weitere elektrische Kosten zu reduzieren.

Es ist auch eines der ersten Gebäude mit einem nachhaltigen System, das sowohl Regenwasser speichert und dieses wieder verwertet, als auch ein nachhaltiges Entsorgungsprogramm beinhaltet. Zuletzt sind alle verwendeten Materialien speziell behandelt worden, um Luftverschmutzung und Gesundheitsprobleme zu vermeiden (Quelle).

HalloCasa: „Das klingt nach einer enormen Veränderung des Stadtbildes von Bogotá. Wenden wir uns kurz den Risiken zu, wo sehen Sie die größten?”

Jonathan Castro: „Ich denke, dass dies vor allem von den neuen Gesetzen und Vorschriften, die vom Bürgermeister von Bogotá erteilt werden, abhängt. Ich bin jedoch sicher, dass es keine wesentlichen negativen Veränderungen geben wird, da Bogotá mittlerweile eine Stadt mit vielen internationalen Investoren ist und darauf bedacht ist, diese nicht zu vergraulen. Darüber hinaus hat die kolumbianische Regierung nach vielen Jahren vor kurzem einen weiteren Meilenstein bezüglich der Friedensverhandlungen mit der FARC erreicht. Ich hoffe, das wird dazu beitragen, dass Kolumbien noch stärker in allen Bereichen wächst.”

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HalloCasa: „Nun sind wir neugierig, Ihre Sicht bezüglich einer Immobilienblase in Bogotá zu hören. Viele Menschen in Bogotá reden darüber und die Meinungen klaffen weit auseinander. Wie ist Ihre Sicht dazu?”

Jonathan Castro: „Meiner Meinung nach gibt es eine kleine Blase, aber nichts im Vergleich zu der oben genannten in den Vereinigten Staaten, wo riskante Bankdarlehen an Menschen ohne finanzielle Sicherheit erteilt wurden. Zur Zeit ist es auf jeden Fall möglich, einen größeren Rabatt zu verhandeln, wenn die Zahlung ist größtenteils in bar durchgeführt wird, vor allem im oberen Preissegment.

Ein weiterer Aspekt ist, dass es einige Gegenden gibt, in denen man nur sehr bedacht investieren sollte, so dass eine detaillierte Studie über den Markt ein Muss ist, um positive Ergebnisse in kürzerer Zeit zu erzielen. Es werden viele neue Immobilien gebaut und bis jetzt steigt das Angebot schneller als die Nachfrage, so dass sich die Immobilienpreise hoffentlich bald auf einem gesundem Niveau einpendeln werden. Wir werden sehen, welche Folgen die neuen Projekte auf die gesamte Stadt haben werden, sobald die meisten abgeschlossen sind.

Allerdings ist auf absehbare Zeit nicht mit einem Rückgang des schnellen Einwohneranstiegs in Bogotá zu rechnen, da alle rechtlichen Verfahren in Bogotá abgewickelt werden und die Hauptstadt den größten Markt für die bestbezahltesten Arbeitsplätze im Land darstellt.”

HalloCasa: „Mehrmals haben wir nun gehört, dass Investitionen auf dem Land viele große Chancen hinsichtlich Rendite bieten. Was ist Ihre Meinung dazu?”

Jonathan Castro: „Ländliche Grundstücke sind die Goldminen Kolumbiens. Jedoch muss man die richtigen kaufen, am richtigen Ort und zum richtigen Geldbetrag. Dabei ist es wichtig, dass es für das Grundstück eine Erlaubnis gibt, Gewerbeflächen und / oder Wohnlächen zu konstruieren.

Wenn Sie die richtige Entscheidung treffen, können Sie sicher sein, Gewinne aus der Investition zu erzielen. Besonders Gewerbeimmobilien zahlen die höchsten Preise pro Quadratmeter und haben die höchste Rendite auf dem Markt. Eine weitere interessante Strategie ist es, Häuser mit einer oder zwei Etagen zu kaufen. Erfahrene Unternehmen bauen diese Häuser zu sieben- oder achtstöckigen Gebäuden um und erhöhen damit die Quadratmeteranzahl und die potentielle Rendite.”

HalloCasa: „Klasse Tips, jetzt zu unseren beiden letzten Fragen, die wir unseren Interviewgästen gerne stellen. Die erste Frage ist “Was sind die Elemente, die Sie an Kolumbien am meisten mögen und auf die Sie als Kolumbianer am stolzesten sind?”

Jonathan Castro: „Was mir an Kolumbien am meisten gefällt, ist unsere reiche Kultur, unser Land und unsere Geschichte. Darüber hinaus faszinieren mich die fruchtbaren Böden, auf denen man wachsen lassen kann, was einem lieb ist, und unser sauberes Trinkwasser aus den Bergen. Diese Dinge werden in naher Zukunft einen unbezahlbaren Wert haben.

Außerdem liebe ich das kolumbianische Volk. Ich sehe so viel Potenzial in Kolumbien und so viel Willen in den Menschen, die derzeitige Situation zu verbessern und eine Veränderung hervorzubringen. Alles, was wir brauchen, ist die Entschlossenheit, gemeinsam auf dieses Ziel hinzuarbeiten.”

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HalloCasa: „Und wenn Sie eine Sache in Kolumbien ändern könnten, was wäre das?”

Jonathan Castro:„Wenn ich eine Sache in Kolumbien ändern könnte, dann wäre es das politische System. Zum Beispiel wird Medellin in der Presse momentan immer wieder als eine der innovativsten Städte der Welt beschrieben. Die Stadt hat viele verschiedene öffentliche Nahverkehrsoptionen.

Es ist unglaublich, wenn man den Fortschritt in Medellin mit dem Rest von Kolumbien vergleicht. Vor ein paar Monaten war ich dort und habe die Stadt selber erleben können.

Neben der zuverlässigen U-Bahn, auf die die Bürger von Bogotá immer noch warten, hat die Stadt vor kurzem ein Straßenbahnnetz geschaffen.

Ich frage mich: „Wie ist es möglich, dass die politischen Parteien in Bogotá seit 30 Jahren ein U-Bahn System planen, und nichts passiert ist, während in Medellin solche Projekte binnen einiger Jahre realisiert werden? Was wir brauchen, ist eine politische Partei und einen Bürgermeister, die interessiert sind, Dinge zu erledigen, wie es in Medellin der Fall ist. Dies muss in ganz Kolumbien zur Norm werden, nicht nur in einer Stadt.” (Hier geht es direkt zu unserem Interview über Medellin)

HalloCasa: „Vielen Dank für all Ihre Erkenntnisse! Unter welchen Daten können Leser Sie kontaktieren?”

Jonathan Castro: „Selbstverständlich, Leser und Investoren können mich gerne via E-Mail kontaktieren: global.jc.realty@gmail.com oder via Skype jcol11. Ich freue mich über jede Art von Frage.”


Über HalloCasa:

HalloCasa, der Marktplatz für internationale Immobilientransaktionen, wird von Deutschen in Bogota gegründet. Die Plattform wendet sich in erster Linie an ausländische Investoren und soll den Hauskauf für Ausländer vereinfachen.